Buchtipp: 127 Hours im Canyon

… bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens

Von: Aron Ralston.

Das Leben schreibt ja bekanntlich die besten Geschichten. Ab und zu gönne ich mir eine mentale Pause von Persönlichkeitsentwicklung, Businessthemen und Aktien.

Ich mag daher Bücher, die auf einer wahren Begebenheit beruhen. So fiel mir durch Zufall „127 Hours im Canyon“ in die Finger.

Ich las den Covertext und dachte mir:

Oha! Krasse Geschichte! Die muss ich lesen.

Die Kurzform:

Der gute Mann ist in der Pampa unterwegs. Klettert eine schmale Schlucht hinunter und verliert dabei die Kontrolle. Daraufhin löst sich ein loser Felsbrocken von der Größe eines Busreifens (ca. 300-500 kg). Der klemmt den Arm des Guten ein.

Allein im Nirgendwo ist jetzt die dringlichste Frage.

Wie zum Teufel kann ich meinen Arm wieder befreien?

Über 5 Tage ging das Ganze!

Im Buch sind auch Bilder enthalten, die das ganze Desaster dokumentieren. Unglaublich.

Allein die Vorstellung lässt mich wieder erschaudern

Das muss man sich mal bildlich vorstellen. Das will NIEMAND erleben!

Die Story packt einen sofort! Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Der gute Aron beschreibt in einer mikroskopischen Detailtiefe, wie er versucht sich zu befreien.

Ich dachte jedes Mal: Die arme Sau!

Zwischendurch erzählt er ein wenig aus seinem Leben. Welche anderen Abenteuer er schon ohne Zwischenfälle bewältigt hatte. Auch die Geschichten haben es in sich. Bewegend ist auch das Hin und Her zwischen „Ich gebe nicht auf“ und „Mist. Ich sterbe hier“.

Das brannte sich bei mir ein

Einer der Teile, der mir am stärksten im Kopf hängen geblieben ist, ist der hier.

Er denkt natürlich darüber nach, was er hätte anders machen können. Dinge, die ihm jetzt helfen könnten. Aber dieses Hätte, Wäre, Wenn nutzt alles nichts. Fakt ist, er steckt jetzt in diesem Moment in dieser Lage. Das sind die Fakten. Komm damit klar. So „hart“ kann das Leben sein. Beeindruckend finde ich auch, wie er sich überlegt, dass der Stein bis zu diesem Moment seit Hunderten, wenn nicht gar Tausenden Jahren auf ihn „gewartet“ hat. Mich hat das ziemlich beschäftigt. Irgendwo da draußen steht ein Fels herum. Du kommst vorbei. Bist unachtsam. Zack. Er hält dich jetzt fest. Und jetzt?

Lass das erst mal sacken.

Es ist sehr bewegend, was dem armen Kerl durch den Kopf geht. In so eine Situation wünscht man sich nicht den größten Feind.

Krasses Buch. Krasse Story. Meinen größten Respekt, Aron!

Mein Lieblingszitat will ich das jetzt nicht nennen. Das ist hier unangebracht:

Ich nehme die Kamera in die Hand und filme die Stelle zwischen Fels und Wand, in der mein Unterarm steckt, und schwenke dann über die Quetschkante, um meine graublaue Hand aufzunehmen. „Hier sieht man den Arm zwischen Hand und Fels … und da ist sie eingequetscht. Ohne Blutzirkulation seit vierundzwanzig Stunden. Die ist sowieso hinüber.

Mach dich in diesem Fall achtsam.

Hier geht’s zum englischen Buch.
127 Hours – Im Canyon: Fünf Tage und Nächte bis zur schwierigsten Entscheidung meines Lebens

Bleib dran, es lohnt sich.

Beste Grüße
Michael

Bla-Bla-Meter

für

“127 Hours im Canyon”

Der einzig wahre Maßstab 😉


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