Buchtipp: Rich Dad Poor Dad

Rich Dad Poor Dad

Von: Robert T. Kiyosaki

In Rich Dad poor Dad erzählt Robert T. Kiyosaki, wie er es geschafft hat, wohlhabend zu werden. Er erzählt, wie ihn dabei zwei Väter beeinflusst haben, sein leiblicher und der Vater seines besten Freundes. Der leibliche Vater ging einem Lehrerberuf nach und war der Meinung, dass Geld der Ursprung allen Übels ist.

Der Vater seines besten Freundes war ein Geschäftsmann und Investor. Er vertrat die Meinung, dass durch Geld überhaupt erst Möglichkeiten geschaffen werden, um etwas zu bewegen.

Gegensätzlicher können Meinungen nicht sein.

Mir hat das Buch eine Freundin empfohlen. Sie sagte. Hey, das Buch ist super. Lies das mal. Und ich tat es.

Ich bin bei dem Buch, ehrlich gesagt, zwiegespalten

Die Geschichte finde von der Story her sehr unterhaltsam. Robert T. Kiyosaki ist ein super Geschichtenerzähler. Er fängt in seiner Jugend an und erzählt, wie alles begann. Über die ersten Gehversuche, als Kind Geld zu verdienen, musste ich schmunzeln.

Mir fiel da eine Geschichte aus meiner Kindheit ein

Als ich ca. in der zweiten Klasse war, wollte ich unbedingt ein BMX-Fahrrad haben. Mein Vater, der damals auf dem Schrottplatz arbeitete, brachte mir nur ein gebrauchtes von dort mit. An ein neues war nicht zu denken.

Er meinte:

Entweder du sparst fleißig oder verdienst Geld. Dann kannst du dir eins kaufen.

Ich dachte nach und mir kam auch eine (dachte ich das zumindest) tolle Idee. Wir heizten damals mit Holz und Kohle. Ich ging in den Keller und spaltete Holz zu Quadern in der Größe von ca. 10 x 10 x 30 cm. Dann nahm ich mir einen Stechbeitel und großen Schraubenzieher und schnitzte „Kunst“ auf einer Seite in das Holz. Hinten schlug ich Nägel ein, damit es auf dem Tisch schräg vom Betrachter angeschaut werden konnte. Daraufhin verteilte ich im Treppenhaus vor jeder Tür der Nachbarn jeweils ein Kunstwerk.

Legte einen Zettel dazu mit der Frage:

Willst du das kaufen? Nur 10 Mark! (Heute ca. 5 €).

Eines habe ich tatsächlich verkauft. Das reichte zwar noch nicht für ein Fahrrad, aber es war ein Anfang.

Robert T. Kiyosaki ging bei seinem ersten Geschäftsversuch ähnlich plump vor.

Die darauf folgenden waren aber schon deutlich cleverer. Das muss man zugeben. Er lernte offensichtlich schnell.

Dann kommt er dazu, wie er das erste Mal richtig viel Geld verdient hatte, um anschließend alles wieder zu verlieren. Hollywood lässt grüßen. Immer wieder jedoch erzählt er Geschichten, wie er anschließend wieder Geld verdient hat. Und das zugegeben mit teilweise cleveren Ansätzen. Sei es, wie man durch smarte Grundstückskäufe zu einem eigenen Grundstück kommt, ohne dafür am Ende unter dem Strich eigenes Geld ausgeben zu müssen. Oder wie man mit Vermittlertätigkeiten Geld verdienen kann.

Das stört mich

Der Punkt, der mich im Nachhinein an dem Buch wirklich stört, ist, dass er Themen immer nur anschneidet und nicht fertig erzählt. Er beweihräuchert sich dabei immer wieder selbst. Das nervt auf Dauer. Meiner Meinung nach nutzt er das Buch als Marketinginstrument. Man muss wissen, dass er sich selbst zur Marke gemacht hat. Allein das muss man erst mal schaffen. Dafür hat er meinen Respekt.

Er erwähnt im Buch aber immer wieder unterschwellig seine Produkte (bspw. ein Spiel). Wenn man das Buch das erste Mal liest, fällt das gar nicht so stark auf. Im Netz liest man die unterschiedlichsten Meinungen über ihn. Ich habe es beim Kauf der Bücher belassen. Über die anderen erzähle ich dir ein anderes Mal.

Fazit:

Ich empfehle dir das Buch, wenn du in das Thema „selbst Geld verdienen“ einsteigen willst. Es gibt einem erste Denkanstöße. Jeder, der sich mit der Thematik ein wenig mehr auseinandergesetzt hat, kann es sich sparen. Es sei denn, du suchst nach angenehmer, seichter Unterhaltung zum Thema. Ich habe es mir deshalb als Hörbuch für den täglichen Weg zur Arbeit gegönnt. Dafür war es genau das Richtige.

Mir hat es gezeigt, dass man durch ein oder zwei oder mehr Gedankenschleifen oft das bessere Konzept auf die Beine stellt. Ganz nach dem Ansatz von Kopf schlägt Kapital. Hier schließt sich der Kreis.

Instead of rejecting one or the other I found myself thinking more. Comparing and then choosing for myself.

Mach dich clever.

Hier geht’s zum Buch.
Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Bleib dran, es lohnt sich.

Beste Grüße
Michael

Bla-Bla-Meter

für

Rich Dad Poor Dad

Der einzig wahre Maßstab 😉


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Werbefrei


Lesbarkeit

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